Fast 115 Jahre Erholung – zeitgemäß, modern und ansprechend

31.07.2017

CDU-Abgeordneter Gädechens besucht Kellenhusener „Hotel Erholung“

Mit moderner und ansprechender Optik präsentiert sich das Kellenhusener „Hotel Erholung“ nach jüngsten Renovierungsarbeiten. Grund genug für den CDU-Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens im Rahmen seiner Wahlkreistour dem Hotel einen Besuch abzustatten und sich über die aktuelle Lage im Tourismus sowie die Zukunftsperspektiven und Probleme zu erkundigen. Gemeinsam mit Hotelinhaber Markus Schnoor, dem DEHOGA-Kreisvorsitzenden Matthias Drespling und dem örtlichen CDU-Vorsitzenden Henning Mangels besichtigte Gädechens die umgebaute sowie modernisierte Hotelanlage und sieht das „Hotel Erholung“ auf einem erfolgreichen Weg in die Zukunft.

„Als Abgeordneter eines tourismusintensiven Wahlkreises wie Ostholstein bin ich sinnvollerweise auch Mitglied im Tourismusausschuss“, so Gädechens. „Daher ist es mir sehr wichtig, auch vor Ort zu erfahren, wie die aktuelle Lage in den Tourismusbetrieben ist und wie wir die aktuellen Rekord-Tourismuszahlen auch langfristig halten können.“ Dabei sei das „Hotel Erholung“ ein hervorragendes Beispiel, wie sich die Hotelbranche auf die gestiegenen Ansprüche von Urlauberinnen und Urlaubern einstellt und sich trotz jahrzehntelanger Tradition als Familienunternehmen modern und ansprechend aufstellen kann. „Gerade in Ostholstein arbeiten wir zunehmend daran, auch in der Nebensaison für Gäste attraktiv zu sein. Das »Hotel Erholung« zeigt mit dem neuen Wellnessbereich, wie diese Ausrichtung realisiert werden kann – mit solchen Entwicklungen steigt die touristische Attraktivität Ostholsteins insgesamt!“, so der Abgeordnete.

Auch wenn die aktuellen Tourismuszahlen darauf hindeuten, dass 2017 ein weiteres Rekordjahr wird, bestehen in der Branche Zukunftssorgen. Ein großes Thema ist der Fachkräftemangel, der zunehmend schärfer wird und in einigen Bereichen schon zur Einschränkung des Angebotes geführt hat. „Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Menschen in Ostholstein arbeiten“, erklärt dazu Gädechens. „Daher müssen wir verstärkt darüber nachdenken, wie wir nicht nur Einheimischen, sondern auch Saisonarbeitskräften – ähnlich wie in anderen Ländern – bessere Konditionen bieten können.“

Bei der Besichtigung der Umbauten und Modernisierungen wurde zudem deutlich, mit welch hohen Auflagen Tourismusunternehmen inzwischen belastet sind. „Ob Brandschutz, Klimatechnik oder Elektronik – die vielen Auflagen und die große Bürokratie dürfen nicht dazu führen, dass der Staat Investitionen erschwert oder gar unmöglich macht. Hier müssen wir ran und überlegen, was wirklich nötig ist und was nicht“, so der CDU-Abgeordnete. Dazu gehöre insbesondere auch die großen Bürokratiebelastungen und die damit einhergehende Problematik einer unzeitgemäßen Arbeitszeitgesetzgebung, die gerade für die flexiblen Arbeitszeiten der Gastronomie schwer umzusetzen sind. „Hier hat die Union in ihrem Wahlprogramm zugesagt, in der nächsten Legislaturperiode tätig zu werden“, führt Gädechens aus. „Ich selbst habe mir die unterschiedlichen Anregungen ins Hausaufgabenheft geschrieben und trete im September auch dafür an, unser Tourismusgewerbe für die Zukunft weiter fit zu machen!“