Regionalkonferenz Ost: Gute Perspektiven für die Krankenhausversorgung in Ostholstein

06.10.2026

Heute fand in Eutin die Regionalkonferenz zur Umsetzung der Krankenhausreform in Schleswig-Holstein für die Versorgungsregion Ost statt. Im Mittelpunkt standen die zukünftige Struktur und die Sicherstellung einer verlässlichen medizinischen Versorgung in unserer Region. Die Konferenz wurde vom Gesundheitsministerium unter Leitung von Ministerin Prof. Dr. Kerstin von der Decken durchgeführt.

Für die CDU-Kreistagsfraktion Ostholstein ziehen Karsten Alwast, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag, und Jens Junkersdorf, Vorsitzender des Ausschusses für Sicherheit und Gesundheit, ein positives Fazit.

Karsten Alwast bewertet positiv:
„Die vorgestellten Planungen zeigen, dass die Krankenhauslandschaft in Ostholstein erhalten bleibt. Die Krankenhausreform bringt Veränderungen mit sich, aber sie bietet auch die Chance, medizinische Leistungen sinnvoll zu bündeln und Schwerpunkte dort zu setzen, wo sie gebraucht werden. Entscheidend ist für uns, dass die Versorgung im ländlichen Raum auch künftig verlässlich sichergestellt wird.“

Besonders positiv bewertet Jens Junkersdorf die Aussagen zum Standort Oldenburg in Holstein. So bleiben die Notfallversorgung und Grundversorgung erhalten. Weiterhin soll der Standort im Bereich der Geriatrie gestärkt werden. Besonders erfreulich zeigt man sich über die Aussagen zu einem Sicherstellungszuschlag für Oldenburg in Holstein, der weitere strukturelle Stärkung gewähren wird.

„Für uns ist entscheidend, dass die Menschen in Ostholstein auch künftig eine erreichbare medizinische Versorgung vor Ort haben. Gerade im ländlichen Raum sind kurze Wege im Notfall und eine wohnortnahe Grundversorgung von großer Bedeutung“, so Junkersdorf.

Die Überlegung, einen weiteren Rettungshubschrauber im Norden zu stationieren, kam überraschend und sehr erfreulich. Auch das kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die medizinische Versorgung insbesondere in einem Flächenkreis wie Ostholstein zu stärken.

Alwast und Junkersdorf sind sich einig:
„Unter den Rahmenbedingungen der Krankenhausreform kann Ostholstein mit den heute vorgestellten Perspektiven zufrieden sein. Jetzt kommt es darauf an, die angekündigten Maßnahmen konsequent umzusetzen und die Versorgungssicherheit für die Menschen in unserem Kreis dauerhaft zu gewährleisten.“

Medizinische Versorgung muss erreichbar bleiben – auch und gerade im ländlichen Raum.